I <3 Hasselblad

Welch Kleinode einem manchmal einfach in die Hände fallen!  Da wird einem eine Hasselblad 500C/M auf unbestimmte Zeit ausgeliehen und plötzlich hat man wieder etwas zu entdecken: Den Stadtwald und die wundervolle, entspannende Arbeit mit einer analogen Kamera.

Ein Plädoyer für die analoge Fotografie

Schon während des Studiums war ich immer wieder begeistert von analoger Fotografie. Was mir daran mit am meisten gefällt, ist die fast schon zwingende Ruhe, die die Arbeit mit echten Negativen mit sich bringt. Mit einer digitalen SLR macht man bei einem Rundgang mal eben im Schnitt 300 Fotos – gerne einmal 20 Fotos von einem Motiv. Daraus kann man dann leicht später das vermeindlich Schönste auswählen. Aber wenn man einen Film benutzt, arbeitet man automatisch anders. Man nimmt sich mehr Zeit um die Kamera perfekt zu positionieren und den Bildausschnitt wirklich genau zu setzen. Wenn man gerne unterwegs alles Mögliche fotografiert, fragt man sich vor dem Auslösen mehr als einmal, wird das Foto stark genug? Lohnt sich dieses Motiv. Man umrundet es, betrachtet es von mehreren Seiten und bemühe sich es wirklich zu „sehen“.  Man ist mehr im Moment und produziere keine Masse an Aufnahmen, mit der man sich dann zu Hause noch ewig lange beschäftigen müsste. Der eigentliche Akt des analogen Fotografierens findet zu einem größeren Anteil beim Motiv stattfindet, während die digitale Fotografie mehr am heimischen Rechner produziert wird.

Und dann das Entwickeln! Da sitzt man stundenlang in einem dunklen, schwach beleuchteten Raum und tüftelt die richtige Belichtungszeit für ein einziges Foto aus. Man wartet auf das belichtete Papier, gibt es in den Entwickler, wartet, wässert es, wartet. Man wartet ständig. Und man weiß das man warten muss, deswegen macht es überhaupt keinen Sinn mit der Arbeit überhaupt anzufangen, wenn man sich keine Zeit dafür nimmt. Sich Zeit zu nehmen ist bei analoger Fotografie in allen Phasen zwingende Voraussetzung. Das macht die analoge Fotografie, in unserer sich viel zu schnell drehenden Welt, zu einem heilsamen Anachronismus.

Die Arbeit mit der Hasselblad

Für ein Kind des digitalen Zeitalters ist die Bedienung gar nicht so intuitiv. Mal eben Einstellungen durchprobieren und auf dem Display nachsehen, wie das Ergebnis aussieht geht eben nicht. Schon das Einlegen des Filmes bedarf einer Einführung. Unser großer Lehrmeister YouTube zeigt uns aber bildhaft das richtige Vorgehen. Der Fotograf Rüdiger Schestag hat hier ein gutes Tuorial angefertigt: Film einlegen bei der Hasselblad . Die Videos von ihm sind übrigens generell zu empfehlen.

Da die Kamera über keine Belichtungsautomatik verfügt, muss man hier mit externen Hilfsmitteln arbeiten. Zwar ist ein analoger Belichtungsmesser integriert, dieser gibt allerdings nur einen Wert zurück. Zusammen mit der Blendenzahl lässt sich dann in einer Tabelle die ungefähre benötigte Belichtungszeit ablesen. Möglicherweise mogeln hier auch ein paar analoge Fotografen und benutzen eine digitale SLR, um die richtige Zeit zu ermitteln.

Aufgrund der leider nicht vorhandenen Dunkelkammer, wurde der Film im städtischen Laden zur Entwicklung abgegeben und dann mit einem Negtivscanner digitalisiert. Aufgrund der neu auflodernden Liebe zur analogen Arbeit mäandern Fantasien von platzsparenden Heimlösungen durch die Synapsen des hier Schreibenden…

Fazit

Ich bin angefixt! Ich werde mir demnächst an einem ruhigen Wochenende Zeit nehmen und dann ein paar Fotos mit einem Farbfilm schießen. Die ersten Aufnahmen, die ich gemacht habe gefallen mir ausgesprochen gut. Der Mittelformatfilm führt, in Verbindung mit dem quadratischen Format, zu ganz anderen Aufnahmen und ich habe das Gefühl hier eine für mich neue Bildsprache entdecken zu können.

Rock@Club Doku

Bei einem meiner ersten Videoprojekte überhaupt ging es darum den „Rock@Club“ filmisch einzufangen, um ihn online zu bewerben. Ursprünglich war eine Videoreihe geplant, in welcher mehrere musikalische Events für Nachwuchsmusiker und Nachwuchsmusikerinnen im Raum St.Wendel vorgestellt werden sollten. Hier muss gesagt sein, dass ich immernoch Erfahrungen mit Technik und Software sammele um die Ergebnisse weiter zu professionalisieren.

Videoproduktion: Rock@Club 2017

Die Stiftung Hospital in St.Wendel veranstaltet regeläßig den Rock@Club. Dort können junge Bands und Songwriter ihre Musik präsentieren und darbieten. Besondere Gäste waren an dem Abend ein Baglama Ensemble und der ägyptische Musiker Moustafa Elhagg.

Ich wurde darum gebeten vor Ort ein paar einfache Videos aufzunehmen und zu produzieren. Ich habe mit meinem üblichen Set aus 2 Kameras gearbeitet. Eine stand stationär vor die Bühne, mit der anderen habe ich Nahaufnahmen gedreht. Den Ton habe ich mit einem einfach Zoom Handrecorder aufgenommen, welcher nahe der stationären Kamera aufgebaut war.

 In der Postproduktion habe ich das Video geschnitten und das Intro bzw. Screendesign hinzugefügt.

Bei dem Intro handelt es sich um eine kurz Version. Eine weitere Variante für längere Videos wird u.U. folgen. Logo, Animation und auch Musik sind von mir entwickelt. Mit etwas Glück wird es weitere Videos aus der Reihe Musikstadt St.Wendel geben.

 

CD Cover: Freak Chazz

Für die Band Freak Chazz habe ich 2013 ein Logo entworfen. Durch den Namen der Band war die Thematik ja im Grunde schon vorgegeben. Ich habe zunächst die Formen gesucht und diese dann in Illustrator verfeinert, bis sie auch möglichst klein noch gut darstellbar waren.

2016 kam nun die erste produzierte CD der Band heraus, für die ich das Cover entwerfen durfte. Du Fotos im Innenbereich wurde von Christian Lang erstellt.

Videoproduktion: Jahres-Schüler-Konzert der Fun Music School

Irgendwann 2016 habe ich mehr oder weniger spontan den Entschluss gefasst mich mit Videoproduktion, Schnitt und der Nachbearbeitung zu beschäftigen. Seitdem sind schon einige Projekte angelaufen und auch schon verwendet worden. Kurz nach Neujahr wurde aber das erste mehr oder weniger umfangreiche von mir produzierte Projekt veröffentlicht. Ich habe für die Fun Music School einen kleinen Zusammenschnitt des Jahres-Schüler-Konzertes erstellt. Das Video findet sich jetzt auf YouTube im entsprechenden Kanal der Schule und natürlich auch hier:

Zum Einsatz kamen 3 Kameras, wobei ich letztlich nur das Bildmaterial von 2 verwendet habe. Mit einer Canon EOS 70D habe ich Nahaufnahmen gedreht, während eine Canon EOS M mit einem Weitwinkelobjektiv statisch aus der Halbtotalen aufgenommen hat. Das ganze wurde dann mit Adobe Premiere Pro geschnitten und mit Adobe After Effects nachbearbeitet (Introanimation, Farbkorrektur).

Danke an Stephan Schmitt, der mich bei der Arbeit abgelichtet und mir das Titel Foto zur Verfügung gestellt hat.

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Livemitschnitt: Intermoto 2016 Solo

Im März habe ich mit meiner Coverband, den „Bruise Brassers“ auf Intermoto gespielt. Gegen Ende des Gigs haben wir dann auch den ein oder anderen Rock-Song zum Besten gegeben. Ich muss sagen, dass es schon riesigen Spaß gemacht hat auf so einer großen Bühne zu spielen. Die Lichtanlage war ebenfalls 1A. Das Drumherum hat also gepasst und auf das Solo, dass mir hier aus den Finger geflossen ist bin ich schon auch ein wenig stolz. 😉

Plakat: Interkulturelle Wochen 2008

Während meines Studiums haben wir in einer Vorlesung an einem kleinen Wettbewerb teilgenommen. Wir sollten Vorschläge für ein mögliches Werbe-Konzept für die Interkulturellen Wochen in Saarbrücken entwickeln. Ich konnte damals die Jury von meiner Idee überzeugen und habe das Plakat gestaltet.

Ich hatte zunächst zwei Idee, um das Thema erschwerte Kommunikation darzustellen: Ein Dosentelefon erschien mir passend, da es den Austausch erschwert, zum anderen hatte ich die Idee, Klischees und Vorurteile der Essgewohnheiten verschiedener Kulturen durch Konservendosen mit – sagen wir zum Teil ungewöhnlichem – Inhalt darzustellen. Meine Wahl viel dabei auf das weltbekannte „Schörman Sauerkraut“ und gutes „Dog Meat“ aus dem asiatischen Raum. Was lag nun näher, als beides miteinander zu kombinieren?

 

Grafiker & Musiker