Alle Beiträge von Eric Wilhelm

DESIGN-Retrospektion 2018

Jetzt ertappe ich mich tatsächlich dabei, wie ich in meinem Hirn Platitüden wie „Oh Mist, ein ganzes Jahr rum und ich habe tatsächlich keinen einzigen Eintrag verfasst!“ wende. Deswegen bleibt mir nun an dieser Stelle nur, ein paar liebgewonnene Arbeiten rauszugreifen und hier zu archivieren. Neben den hier vorgestellten Projekten fielen natürlich noch die üblichen Fluten an Flyern, Plakaten und verschiedenen Webseiten an.

Logos & CI

Bereits 2017 habe ich für eine Hebamme aus meinem Bekannentenkreis mit den Arbeiten für ein Logo und eine komplette Geschäftsausstattung begonnen.

Für Frau Karin Gottschling habe ich ebenfalls ein Logo entworfen. Sie verbindet in einem einzigartigen Konzept Entspannungsübungen und unter anderem Elemente des Yoga mit Nachhilfeunterricht für Kinder und Jugendliche. Das Logo greift Elemente des sprituellen Symboles der „Blume des Lebens auf“.

Bei Marte Meo handelt es sich um eine Art videogestütztes Coaching. Es kann z.B. in der Pflege, als auch in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung eingesetzt werden. Vornehmlich geht es darum, gestörte Kommunikation wieder zu verbessern. Das Logo greift das Thema des „fehlenden Stückes“ auf. Frau Nicole Klingenberg wird damit in den nächsten Wochen Ihre Tätigkeit in diesem Bereich aufnehmen.

Kategorie: „Spaß ohne Ergebnis“

Zwei Projekte, in welche ich recht viel Herzblut investiert hatte, sind leider regelrecht im Sande verlaufen. Da war einmal der Entwurf für ein Logo für die Band „Orange Gugu“.

Das Titans Gym ist ein Kampsportclub in Ramstein. Ich habe hierfür mehrere Entwürfe angefertigt und das Logo unterschiedlich konzipiert. Letztlich ist es aber auf Wunsch der Eigentümer doch ein ganz anderes Outfit geworden. Aber ganz im Nichts sollen die Entwürfe hier natürlich auch nicht verschwinden.

Videoschnitt & Screendesign

Ich versuche schon seit geraumer Zeit mich im Bereich Videoproduktion weiterzuentwickeln. Eigentlich hätte das Projekt „Musikstadt St.Wendel“ eine recht umfangreiche Videodokumentation der musikalischen Jugendarbeit der Stadt St.Wendel in Kooperation mit der Fun Music School werden sollen. Leider ist dieses Projekt letztlich nicht umgesetzt worden. Schade, denn auf meiner Platte lagern noch einige Gigabyte an Videomaterial, welches ich hierfür aufgenommen hatte. Das Video zeigt einen Prototypen für das Screendesign, nebst einigem Footage und dem eigenst entworfenen Logo.

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Kilbu

Das Kinderliederbuch St.Wendel war ein sehr schönes Projekt. Ich habe hierfür etwa 30 kindgerechte Illustrationen für die enthaltenen Lieder angefertigt. Die Zeichnungen sind alle von Hand mit Bleistift und Tusche entstanden. Danach wurden sie eingescannt, leicht nachbearbeitet und teilweise – für den Umschlagt – coloriert. Das Heft wurde in einer kleineren Auflage gedruckt und an Grundschulkinder im Raum St.Wendel verteilt.

Ausblicke 2019 (Oder „Gute Vorsätze“)

Im nun beendeten Jahr habe ich eine Vielzahl verschiedener Projekte abgeschlossen. Neben der Arbeit unter eigenem Namen bin ich auch für verschiedene Agenturen als Freelancer tätig. So kommt es leider zu der ungünstigen Konstellation, dass ich zwar viel zu tun habe, aber zeitlich so eingespannt bin, dass mir die Zeit fehlt, meiner eigene Außendarstellung in dem Maße Aufmerksamkeit zu schenken, wie es eigentlich nötig wäre. Einige Visionen sind aber nun schon seit geraumer Zeit präsent und ich denke, dass im neuen Jahr nun endlich an den Punkt komme, diese auch konkret anzugehen. Da wäre einmal der Ausbau meiner Gitarrenunterrichtsseite. Ich möchte hier selbst Lehrvideos erstellen und gleichzeitig weitere Erfahrungen in der Videoproduktion sammeln. Darüber hinaus möchte ich die Seite meines professionelleren Design-Lables „7Flieger“ komplett überarbeiten und mich auch hier in Verbindung mit Videos weiter im Content-Markt positionieren.

I <3 Hasselblad

Welch Kleinode einem manchmal einfach in die Hände fallen!  Da wird einem eine Hasselblad 500C/M auf unbestimmte Zeit ausgeliehen und plötzlich hat man wieder etwas zu entdecken: Den Stadtwald und die wundervolle, entspannende Arbeit mit einer analogen Kamera.

Ein Plädoyer für die analoge Fotografie

Schon während des Studiums war ich immer wieder begeistert von analoger Fotografie. Was mir daran mit am meisten gefällt, ist die fast schon zwingende Ruhe, die die Arbeit mit echten Negativen mit sich bringt. Mit einer digitalen SLR macht man bei einem Rundgang mal eben im Schnitt 300 Fotos – gerne einmal 20 Fotos von einem Motiv. Daraus kann man dann leicht später das vermeindlich Schönste auswählen. Aber wenn man einen Film benutzt, arbeitet man automatisch anders. Man nimmt sich mehr Zeit um die Kamera perfekt zu positionieren und den Bildausschnitt wirklich genau zu setzen. Wenn man gerne unterwegs alles Mögliche fotografiert, fragt man sich vor dem Auslösen mehr als einmal, wird das Foto stark genug? Lohnt sich dieses Motiv. Man umrundet es, betrachtet es von mehreren Seiten und bemühe sich es wirklich zu „sehen“.  Man ist mehr im Moment und produziere keine Masse an Aufnahmen, mit der man sich dann zu Hause noch ewig lange beschäftigen müsste. Der eigentliche Akt des analogen Fotografierens findet zu einem größeren Anteil beim Motiv stattfindet, während die digitale Fotografie mehr am heimischen Rechner produziert wird.

Und dann das Entwickeln! Da sitzt man stundenlang in einem dunklen, schwach beleuchteten Raum und tüftelt die richtige Belichtungszeit für ein einziges Foto aus. Man wartet auf das belichtete Papier, gibt es in den Entwickler, wartet, wässert es, wartet. Man wartet ständig. Und man weiß das man warten muss, deswegen macht es überhaupt keinen Sinn mit der Arbeit überhaupt anzufangen, wenn man sich keine Zeit dafür nimmt. Sich Zeit zu nehmen ist bei analoger Fotografie in allen Phasen zwingende Voraussetzung. Das macht die analoge Fotografie, in unserer sich viel zu schnell drehenden Welt, zu einem heilsamen Anachronismus.

Die Arbeit mit der Hasselblad

Für ein Kind des digitalen Zeitalters ist die Bedienung gar nicht so intuitiv. Mal eben Einstellungen durchprobieren und auf dem Display nachsehen, wie das Ergebnis aussieht geht eben nicht. Schon das Einlegen des Filmes bedarf einer Einführung. Unser großer Lehrmeister YouTube zeigt uns aber bildhaft das richtige Vorgehen. Der Fotograf Rüdiger Schestag hat hier ein gutes Tuorial angefertigt: Film einlegen bei der Hasselblad . Die Videos von ihm sind übrigens generell zu empfehlen.

Da die Kamera über keine Belichtungsautomatik verfügt, muss man hier mit externen Hilfsmitteln arbeiten. Zwar ist ein analoger Belichtungsmesser integriert, dieser gibt allerdings nur einen Wert zurück. Zusammen mit der Blendenzahl lässt sich dann in einer Tabelle die ungefähre benötigte Belichtungszeit ablesen. Möglicherweise mogeln hier auch ein paar analoge Fotografen und benutzen eine digitale SLR, um die richtige Zeit zu ermitteln.

Aufgrund der leider nicht vorhandenen Dunkelkammer, wurde der Film im städtischen Laden zur Entwicklung abgegeben und dann mit einem Negtivscanner digitalisiert. Aufgrund der neu auflodernden Liebe zur analogen Arbeit mäandern Fantasien von platzsparenden Heimlösungen durch die Synapsen des hier Schreibenden…

Fazit

Ich bin angefixt! Ich werde mir demnächst an einem ruhigen Wochenende Zeit nehmen und dann ein paar Fotos mit einem Farbfilm schießen. Die ersten Aufnahmen, die ich gemacht habe gefallen mir ausgesprochen gut. Der Mittelformatfilm führt, in Verbindung mit dem quadratischen Format, zu ganz anderen Aufnahmen und ich habe das Gefühl hier eine für mich neue Bildsprache entdecken zu können.

Rock@Club Doku

Bei einem meiner ersten Videoprojekte überhaupt ging es darum den „Rock@Club“ filmisch einzufangen, um ihn online zu bewerben. Ursprünglich war eine Videoreihe geplant, in welcher mehrere musikalische Events für Nachwuchsmusiker und Nachwuchsmusikerinnen im Raum St.Wendel vorgestellt werden sollten. Hier muss gesagt sein, dass ich immernoch Erfahrungen mit Technik und Software sammele um die Ergebnisse weiter zu professionalisieren.

Videoproduktion: Rock@Club 2017

Die Stiftung Hospital in St.Wendel veranstaltet regeläßig den Rock@Club. Dort können junge Bands und Songwriter ihre Musik präsentieren und darbieten. Besondere Gäste waren an dem Abend ein Baglama Ensemble und der ägyptische Musiker Moustafa Elhagg.

Ich wurde darum gebeten vor Ort ein paar einfache Videos aufzunehmen und zu produzieren. Ich habe mit meinem üblichen Set aus 2 Kameras gearbeitet. Eine stand stationär vor die Bühne, mit der anderen habe ich Nahaufnahmen gedreht. Den Ton habe ich mit einem einfach Zoom Handrecorder aufgenommen, welcher nahe der stationären Kamera aufgebaut war.

 In der Postproduktion habe ich das Video geschnitten und das Intro bzw. Screendesign hinzugefügt.

Bei dem Intro handelt es sich um eine kurz Version. Eine weitere Variante für längere Videos wird u.U. folgen. Logo, Animation und auch Musik sind von mir entwickelt. Mit etwas Glück wird es weitere Videos aus der Reihe Musikstadt St.Wendel geben.

 

LOS Studienbroschüre

Bei den LOS handelt es sich um Lehrinstitute für Orthographie und Sprachkompetenz. Das in Saarbrücken ansässige Mutterunternehmen g+g bohr wirtschaftsingenieure hat mich Anfang diesen Jahres mit der Gestaltung einer knappe 30-seitigen Broschüre zu der aktuellen, großangelegten Studie, mit dem Titel „Zur Wirksamkeit einer pädagogischen LRS-Therapie“ beauftragt.

Auf Basis eines ausgearbeiteten Skriptes und grundlegender, konzeptioneller Vorlagen für die Grafiken (von Herrn Jürgen Schreier, Kultusminister a.D.), habe ich  das Layout für die Broschüre entwickelt, die Grafiken gestaltet, die Texte gesetzt und die fertige Druckdatei bereitgestellt.

Die Broschüre wurde in einer ersten Auflage 10.000 mal gedruckt und deutschlandweit an Fachpublikum verteilt.

Weitere Informationen zur Studie finden sich hier.

 

 

CD Cover: Freak Chazz

Für die Band Freak Chazz habe ich 2013 ein Logo entworfen. Durch den Namen der Band war die Thematik ja im Grunde schon vorgegeben. Ich habe zunächst die Formen gesucht und diese dann in Illustrator verfeinert, bis sie auch möglichst klein noch gut darstellbar waren.

2016 kam nun die erste produzierte CD der Band heraus, für die ich das Cover entwerfen durfte. Du Fotos im Innenbereich wurde von Christian Lang erstellt.

Eröffnung

Nachdem ich nun einige Jahre eher spärliche „Öffentlichkeitsarbeit“ geleistet habe, möchte ich dies nun mit einer neuen Struktur ändern. Eine Frage, die mich lange beschäftigt hat war, wie ich meine Arbeit und auch mich selbst angemessen präsentieren soll, denn meine Arbeiten im Bereich des Designs decken mitlerweile ein breites Spektrum ab. Hinzu kommen z.B auch Fotografien, Illustrationen und Animationen. Neuerdings taste ich mich in den Bereich des Videoschnitts und der Produktion vor. Daneben fühle ich mich weiterhin auch als Musiker, gebe Gitarrenunterricht und komponiere das ein oder andere Lied, dass ich gerne irgendwo zugänglich machen möchte – einfach damit es nicht im digitalen  Nirvana verschwindet.

Ein Problem, welches sich damit aus geschäftlicher Sicht ergibt ist, das Interessierte häufig an der Kompetenz zweifeln, wenn sie einen Grafiker suchen und sehen, dass dieser auch Gitarrenlehrer ist und umgekehrt. Aus diesem Grund habe ich bereits 2014 die Plattform www.7flieger.de entwickelt. Unter diesem Namen präsentiere ich weiterhin realtiv klar nur Arbeiten, welche ich  für Betriebe und Unternehmen angefertigt habe. Die Seite ist für Kunden gedacht, die nicht von CD-Artworks und flippigen Bandfotografien abgelenkt werden sollen. Als Gitarrenlehrer für Popularmusik werde ich aber wohl genauso mein Leben lang tätig bleiben. Ich liebe den Kontakt zu den Menschen und das Unterrichten fühlt sich für mich selten wie Arbeit an. Deswegen findet sich weiterhin die Seite www.gitarrenunterricht-saar.de , auf welcher sich interessierte Menschen über möglichen Unterricht bei mir informieren können.

Und nun gibt es eben diese Seite hier, auf welcher irgendwie alles zusammen laufen soll. Ich möchte hier präsentieren und archivieren und Arbeiten aus allen Bereichen veröffentlichen, ohne mir immer Gedanken darum zu machen, wer jetzt irritiert sein könnte. Aus beruflichen Gründen wollte ich mit WordPress arbeiten um Erfahrungen damit zu sammeln. Vielleicht komme ich auch dazu, den ein oder anderen Bericht über Arbeits- und Entstehungsprozesse zu schreiben. Aber das ist erstmal nur eine fixe Idee.

Da sich hier wohl vorerst sowieso kaum Leser hin verirren werden, wünsche ich vor allem mir selbst nun viel Glück und viel Spaß. 😉

Eric

 

Videoproduktion: Jahres-Schüler-Konzert der Fun Music School

Irgendwann 2016 habe ich mehr oder weniger spontan den Entschluss gefasst mich mit Videoproduktion, Schnitt und der Nachbearbeitung zu beschäftigen. Seitdem sind schon einige Projekte angelaufen und auch schon verwendet worden. Kurz nach Neujahr wurde aber das erste mehr oder weniger umfangreiche von mir produzierte Projekt veröffentlicht. Ich habe für die Fun Music School einen kleinen Zusammenschnitt des Jahres-Schüler-Konzertes erstellt. Das Video findet sich jetzt auf YouTube im entsprechenden Kanal der Schule und natürlich auch hier:

Zum Einsatz kamen 3 Kameras, wobei ich letztlich nur das Bildmaterial von 2 verwendet habe. Mit einer Canon EOS 70D habe ich Nahaufnahmen gedreht, während eine Canon EOS M mit einem Weitwinkelobjektiv statisch aus der Halbtotalen aufgenommen hat. Das ganze wurde dann mit Adobe Premiere Pro geschnitten und mit Adobe After Effects nachbearbeitet (Introanimation, Farbkorrektur).

Danke an Stephan Schmitt, der mich bei der Arbeit abgelichtet und mir das Titel Foto zur Verfügung gestellt hat.

Dieser Beitrag wurde zwecks Archivierung nachträglich auf dieser Seite eingefügt.

Livemitschnitt: Intermoto 2016 Solo

Im März habe ich mit meiner Coverband, den „Bruise Brassers“ auf Intermoto gespielt. Gegen Ende des Gigs haben wir dann auch den ein oder anderen Rock-Song zum Besten gegeben. Ich muss sagen, dass es schon riesigen Spaß gemacht hat auf so einer großen Bühne zu spielen. Die Lichtanlage war ebenfalls 1A. Das Drumherum hat also gepasst und auf das Solo, dass mir hier aus den Finger geflossen ist bin ich schon auch ein wenig stolz. 😉